Wozu einen GRC, Security und Infrastruktur-Fachmann?

IT-Sicherheitsexperten, die ihren Kunden Angst machen, handeln unethisch.

Leider geschieht es bis heute viel zu oft. Dabei sind Angriffe auf private Daten oder Unternehmens-IT leider mittlerweile ein großes und alltägliches Problem - man muß es gar nicht aufbauschen. Glücklicherweise wissen auch immer mehr Menschen, wie man ihm begegnet: Mit der richtigen Vorsorge.

Dazu gehören vor allem mit den richtigen Fachleute - und die erkennt man zum Glück ganz einfach:

 

 

 

 

 

 

 




Wer hätte das gedacht?
 

 

 

Der Anfang der Sicherheit liegt

in der Erkennung des Risikos.

   

 

Gute IT-Sicherheitsfachleute setzen beim Risiko an.  

 

Aber wenn man den Horizont weitet findet man im Unternehmenskontext viele weitere Fragen, die mit sorgfältiger Analyse und planvollem Ansatz beantwortet werden können.  
  •  Um wie viel würde uns ein ganzheitliches Konzept weiterbringen?
  •  Könnten wir die ganzen Ressourcen nicht so viel effektiver nutzen?
  •  Wie genau funktioniert eine "Cloud Transition"?
 

 

Hier gibt es Antworten und Hilfe zu den wirklich wichtigen Themen Ihrer IT: Strategie, Organisation, Sicherheit und Kosten

 

rettungsringFragen Sie den Fachmann                               Certified CISSPCISM, Certified ISO 27001 auditor

 

schluessel GRC* / Security

chip IT Infrastructure

bombeCrisis Managemement

 

*Governance, Risk & Compliance

 

Penetrationstests sind Vertrauenssache

Penetrationstests:

Schutz für Ihr Unternehmen.

Hält Ihre IT-Gefahrenabwehr den Angriffen stand, für die sie konzipiert wurde? Sind Ihre Daten ausreichend gegen Missbrauch geschützt (Adresshandel, Identity Theft, Ransomware)? Und wie steht es um Ihre Steuerungssysteme?

Penetrationstests sind praktische Überprüfungen die feststellen, wie gut eine IT-Umgebung gegen Versuche gewappnet ist, sich unbefugt zu ihr Zugang zu verschaffen.

Somit stellt der Penetrationstest das Pendant dar zu den im Rahmen einer Risikoanalyse festgestellten Schwächen und den dagegen gesetzten Maßnahmen: Er prüft, ob die Analyse vollständig und die Maßnahmen wirksam waren.
Wichtig: Penetrationstests müssen regelmäßig oder anlassbezogen wiederholt werden.

Schnell zum Penetrationstest

Wählen Sie zunächst den Modus des Tests: Er beschreibt den Grad der Kenntnisse über die IT-Umgebung, die der Auftragnehmer erhält (wir nennen einen Test ohne jeglichen Hinweis „Blindtest“). Dies bestimmt in weiten Teilen die Dauer und den Aufwand des Tests. Erst dann sollte der Umfang des Tests festgelegt werden. Es werden verschiedene Leistungspakete angeboten, die individuell ergänzt werden können. Allen gemeinsam sind eine Vor- sowie eine Nachbereitungsphase (siehe unten), für die jeweils ein halber Tag (ggfs. mehr) vor Ort vorgesehen ist.

Die Leistungspakete haben folgende Umfänge:

  • PenCheck

Entspricht in seiner Durchführung weitgehend einem „Vulnerability Scan“.

  • Kompakt-Prüfung

Erweitert den Kurzcheck um einen Test der On-Site Umgebungssicherheit, der den Zugang zu Arbeitsplätzen, Peripheriegeräten und offenen Netzwerkzugängen umfasst. Außerdem erfolgt ein Basis-Test der Cloud-Systeme und von Steuerungssystemen.

  • Voller Penetrationstest

Dieser Test erweitert die vorigen Tests um systematische Angriffe auf Verschlüsselungstechnik von Web-Servern, Cloud-Systemen und Steuerungssystemen.

Auf Wunsch werden auch „brute-force“-Methoden eingesetzt.

Der Testaufwand ist abhängig von Komplexität der Umgebung, Modus, Umfang und Tiefe der Tests. Daher wird grundsätzlich in Personentagen (PT) abgerechnet.

Nachfolgende Erfahrungswerte für Organisationsgrößen dienen als unverbindliche Hinweise. Die Werte in den zwei linken Spalten sind wahlweise zu verstehen.

 

Nutzer

Applikationen

Test-Paket

Geschätzte PT

250

50

Check

Kompakt

Voll

Check, Blindtest

Kompakt, Blindtest

Voll, Blindtest

3

7

9

5

10

12


 

Der Aufwand lässt sich zwar skalieren, allerdings ist auch bei kleineren Organisationen oder geringerer Anzahl Applikationen ein geringerer Aufwand als oben angegeben nicht realistisch.

Der Aufwand fällt nicht linear „in Vollzeit“ an, daher sind für jeden PT Aufwand ca. 3 Arbeitstage Dauer anzusetzen.

 Penetrationstests sind Vertrauenssache.
Lassen Sie sich unverbindlich beraten.

Why are Penetration Tests Important?

Penetration Tests (or Pentests, to make it short) are mainly performed after a risk analysis has determined that there is a certain level of probability and potential damage connected to the possibility of an attack against the IT resources an organization.

 

The attacks are targeting one or more of the following:  
  •  

    intentionally visible IT services of the organization (for instance the web site)  
  •  

    normally invisible interfaces to the IT infrastructure (like remote admin access portals)  
  •  

    internal (user) access interfaces and IT resources (e.g. the WLAN)  

So Pentests try to identify all of them either like a normal attacker would (or they start from a certain background information level) and to find out practically what the vulnerabilities and weaknesses or those exposed parts of the IT infrastructure might be. The aim of the Pentest is not to actually bring down IT resources or steal data, usually it is a rather noiseless test that stops as soon as there is a solid proof that a real attack would be possible. Yet a good Pentest does not stop there, in the next steps the issue is analyzed and put in the risk analysis context - finally, suggestions are made for remediations or mitigations.


Besuchsbericht ISACA 1. IT-GRC Congress

 

Der deutsche Ableger des US-Berufsverbandes der IT-Auditoren, ISACA, hat seinen ersten GRC (Governance, Risk, Compliance)-Kongress abgehalten. Die Veranstaltung war mit 250 Teilnehmern gut besucht und bot gut dreißig Fachvorträge in zwei Tagen. Die Teilnehmer waren überwiegend Verbandsmitglieder.

Bevor ich auf einige Vorträge etwas genauer eingehe will ich voraussicken, daß sich hinter GRC die dispositive Ebene, die Leitungsebene der IT, mit einem Instrumentarium an analytischen und planerischen Methoden verbirgt. Sie hat zwar viel mit IT Security zu tun, ist aber damit nicht gleichzusetzen, denn sie betrachtet die gesamte IT.

Wichtig: Ich greife hier nur einige Aspekte der Vorträge heraus - es sind keine vollständigen Zusammenfassungen!

In der Einführungsrede hat Andreas Braun (Vorstand des DIIR) angemahnt, daß wir in der IT Schritt halten müssen mit der aufkommenden Kultur des Ausprobierens, den Mitarbeitern mehr Verantwortung zubilligen müssen - und ganz besonders schneller werden müssen, um die Herausforderungen der Märkte zu meistern.

Christoph Wegener hat sich dem Aspekt der Kryptographie in der breiten (öffentlichen) Nutzung zugewandt und das Problem des Schlüsselmanagements hervorgehoben. Im zufolge wird es oft recht sorglos behandelt, die Debatten drehen sich mehr um sichere Kryptosysteme und Algorithmen – obwohl die Gesetzgebung durchaus differenzierte Betrachtungen verlangt (vgl. FISMA).  Herausforderungen wie die langfristige Sicherheit von Krypto-Mechanismen (data-at-rest) oder Schlüssel-Aufbewahrung blieben demnach oft gänzlich unbeachtet. Er wandte sich den Anonymisierungstechniken zu und stellt heraus, daß laut BFDI eine Verschlüsselung allein nicht als Anonymisierung gilt. Mit den Methoden von Big Data allerdings können durch Aggregation selbst gut anonymisierter Datenbestände Rückschlüsse auf Individuen gezogen werden. Als Beispiel führte er den medizinischen Bereich an (siehe http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2212066115300363). Als letztes sprach Wegener über Sicherheit bei der Beschaffung, die seine Erachtens stiefmütterlich behandelt wird; funktionale Aspekte stehen seiner Meinung nach auch und gerade im Zeitalter der Schatten-IT immer noch vor Sicherheitsüberlegungen.

Der Stand des IT Sicherheitsgesetzes war das Vortragsthema von Dirk Hölzer und Peer Herrmann. Sie zeigten zunächst die Entwicklung der KRITIS-Verordnung (siehe http://www.kritis.bund.de/SubSites/Kritis/DE/Home/home_node.html) auf und besprachen einige unpräzise Formulierungen wie die Forderung, die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen müßten „dem Stand der Technik entsprechen“. Das Verfahren sieht derzeit vor, daß diese Punkte von den jeweiligen Branchenverbänden (z.B. BITKOM) auszuformulieren sind – aus Sicht der Referenten nicht ganz unproblematisch, denn eine objektive Qualität wird damit nicht gewährleistet. Gleichwohl gewährt die Einhaltung dieser Anforderungen den betreffenden Unternehmen Rechtssicherheit (jedenfalls solange sie sich im deutschen Rechtsraum bewegen). Anschließend wurde der Bezug zur überlappenden europäische NIS-Richtlinie hergestellt (siehe https://www.recht-freundlich.de/nis-richtlinie/nis-richtlinie-und-cloud-anbieter-neue-gesetzliche-herausforderungen) und die Bedeutung von Dienstleistersteuerung für die Unternehmen betont.

 Dr. Stefan Wagner beleuchtete Lösungen für Audit Management – nicht sonderlich erkenntnisreich bis auf den Verweis auf die Arbeit der DCSO, die deutsche Cybersicherheitsorganisation. Eventuell lohnt es sich anzuschauen, ob diese Fachkollegen als Multiplikatoren in Frage kämen.

 Spannend und unterhaltsam war der Vortrag von Holger Klindtworth, der über den Generationswechsel in der IT sprach. Der Umbruch in der Handelswelt („offline? Gibt es nicht mehr!“) sei zwar IT-getrieben, diese wiederum aber nur Mittel zum Zweck. Zur Illustration der Fähigkeiten moderner Onlineshops brachte er das Beispiel eines Drogendealers, der sich eine Waage und andere Utensilien bei amazon bestellte was dazu führte, daß künftige Besteller der Waage ein komplettes Drogenlabor angeboten bekamen („haben andere auch gekauft:…“, „könnte Sie auch interessieren:…“).

 Dank der jungen Generation entwickle sich Omnichannel rapide vom Modewort zum Alltag - der Betrieb entsprechender Handelsplattformen sei eine riesige Compliance-Herausforderung (Anm.: Man denke nur an PCI-DSS oder die Verwaltung und Nutzung der Kundendaten), insbesondere weil sie sich so schnell änderten. Für ihre Entwicklung kämen ausschließlich Scrum-Methoden zum Einsatz, die aber nur mit Werkverträgen abzubilden seien – für viele Auftraggeber problematisch. Klindtworth wies darauf hin, daß Steuerbehörden bei der Nutzung von Big Data Vorreiter waren – daher sei es heute einfacher erfolgreich Drogen zu dealen als Steuern zu hinterziehen. Junge Menschen sollten sich das merken und die älteren müssten sich die neue Variante der Maslow’schen Bedürfnispyramide einprägen.

Überhaupt seien die Denkmuster und Erfahrungsschätze der Generationen im Hinblick auf IT grundverschieden und so schloss er mit der Folgerung, daß Wissensmanagement ebenso wie eine klare IT-Strategie für Unternehmen heute keine Option, sondern eine Notwendigkeit sind.

 Das Thema „Blockchain“ war während der gesamten Veranstaltung immer als Metapher für den digitalen Wandel zu hören. Es beschreibt eine Finanztechnologie, die einen Großteil des heute etablierten Systems obsolet machen könnte, wenn sie konsequent eingeführt würde. Das wiederum ist nicht ganz unwahrscheinlich, denn die Methode liefert Behörden ein ungekanntes Maß an Transparenz.
Siehe auch
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisen-rohstoffe/blockchain-soll-finanzwelt-revolutionieren-14120922.html

 Auch Gunter Dueck thematisierte Blockchain in seiner Keynote über die „Welt nach Cloud Computing“ und zählte eine ganze Reihe von Industrien auf, in denen die heutigen Big Player reihenweise disruptive Trends verschlafen und daher seiner Meinung nach wahrscheinlich verschwinden werden. Die Denkfehler sind aus seiner Sicht stets ähnlich: Man belächle z.B. einen Tesla Fahrassistenten, der einen Fehler gemacht habe und vergesse, daß beim nächsten Update alle Tesla davon befreit seien und sich somit schnell eine „kollektive Intelligenz“ aufbaue, die bald die Fähigkeiten des durchschnittlichen Autofahrers weit überflügeln werde. Völlig losgelöst von unserer Jetzt-Zeit ist ihm zufolge die Schule, wo von Lehrern in ihrer digitalen Ahnungslosigkeit reihenweise Dienstvergehen begangen werden, die sie „Unterricht“ nennen.

(Mein Tipp: Das hier geht in die gleiche Richtung: http://www.omnisophie.com/dd268-staerken-staerken-schwaechen-schwaechen-leute-das-reicht-nicht-juni-2016/)

 Auf dem Kongress wurde viel über Schatten-IT gesprochen, was meiner Meinung nach auch viel mit dem Generationenproblem in der IT zu tun hat.

Ein weiteres gern verwendetes Buzzword war SMAC, ein Akronym für Social, Mobile, Analytics and (und) Cloud, bezeichnet die IT “Megatrends” im Rest der Dekade.
Paßt meines Erachtens gut zur „guten, alten“ VUCA-World (
https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article134336464/Sind-unsere-Fuehrungskraefte-wirklich-fit-fuer-VUCA.html )

 In seinem Beitrag „Sorry, We Got Hacked“ zur Krisenkommunikation in der IT stellt Torsten Rössing das SCCT-Modell vor (https://en.wikipedia.org/wiki/Situational_crisis_communication_theory), das eine systematischen Umgang mit Krisen anhand von Schematisierung (Krisentypen) und Kommunikationsstrategien erlaubt – vor dem Hintergrund des übergeordneten Ziels der Vermeidung oder Eindämmung von Reputationsverlust.
Merke: „Sie haben eine Krisensituation, wenn ihre Stakeholder (Anspruchsträger) glauben, Sie hätten eine!“

Der FTP Bundesvorsitzende Lindner betrachtete Deutschland als Startup (in Bezug auf die Digitalisierung) und geißelte die zögerliche bzw. widersprüchliche Haltung der Regierung zum Thema Digitalisierung am Beispiel des Regelung für die letzte Meile („jetzt wieder ein Telekom-Monopol – dort setzt man auf Kupfer!“). Wir seien derart langsam und rückständig, daß in der Berliner Stadtverwaltung „Aktensucher“ eingestellt würden – Leute, die Aktenordner im Archiv hervorsuchen. Man wolle dort bis 2025 auf elektronische Datenhaltung umstellen. Er stellte eine Reihe von Forderungen auf: Es müsse ein neues Datenschutzrecht her, bei dem die Nutzung der Daten grundsätzlich erlaubt sei - betroffene müssen explizit widersprechen. Er hob besonders die digitale Misere an den Schulen hervor. Fazit: Wir sollten uns von der „German Angst“ befreien und daher sei eine Mentalitätsreform dringend notwendig.

 

Am Rande des Kongresses wurde die Berufsfeldstudie für IT Governance 2016 vorgestellt, hier einige Ergebnisse im Überblick:

·        IT Governance wird (noch) vorwiegend in großen Unternehmen aktiv betrieben

·        IT Governance wird überwiegend auf Leitungs-/GF-Ebene gesehen

·        Viele (>37%) der IT Governance-Experten haben große Kenntnisse in IT Sicherheit / Cyber Security

·        Geschäftsführer/Vorstände sind beim Thema IT Governance sensibler als ihre Mitarbeiter

 

Alle Ergebnisse hier:
https://isaca.de/sites/pf7360fd2c1.dev.team-wd.de/files/attachements/isaca_berufsfeldstudie_2016_download.pdf

 

Mein persönlicher Eindruck war, daß wir hier ein junges Forum für sehr spannende IT-Themen haben, das stark der Leitungsebene von Unternehmen zugewandt ist und sich in den kommenden Jahren zu einer wichtigen Plattform für den fachlichen Austausch entwickeln wird.

Neue Zertifizierung für Cloud Provider UND Anwender

notepadDie neuen Zertifizierungen TrustedCloudProvider und CloudReadyEnterprise sind passend zueinander für CSPs und Anwender entwickelte Instrumente, um Voraussetzungen für einen erfolgreichen Cloudeinsatz zu schaffen: Sie bringen Angebote und Erwartungen in Einklang, schaffen Transparenz und somit Vertrauen und unterstützen die Anwender bei der Vorbereitung eines systematischen Cloud-Einsatzes.

[ mehr erfahren... ]

2016: Was GARTNER über die Zukunft der IT Security denkt

gartnerArticleIn einer Veröffentlichung vom 25. Juni 2016 wagt GARTNER einige Vorhersagen über die Entwicklung im Bereich Security.

Darin macht der Autor Kasey Panetta Weissagungen, die in ihrem Neuigkeitswert von "Binsenweisheit" bis "Augenöffner" reichen.

Zu erster Kategorie zählt die Aussage, daß auch 2020 noch 99% der ausgenutzten Schwachstellen den Fachleuten bereits mindestens ein Jahr bekannt sind. Auch die Tatsache, daß ein Drittel der erfolgreichen Angriffe auf Unternehmen auf deren Schatten-IT erfolgt überrascht nicht: Ich denke, bei vielen Unternehmen wird das genau dem Anteil an der Gesamt-IT entsprechen.

Schon spannender ist der Orakelspruch, daß die Notwendigkeit Datenlecks zu vermeiden bis 2018 ganze 20% der Firmen dazu treibt, ein Data Security Governance Programm entwickeln. Hier sehe ich einen qualitativen Fortschritt in der Informationssicherheit und würde mir sehr wünschen, daß der Fachkollege damit recht behält.

Auch sehr positiv finde ich die Erwartung, daß bis 2020 immerhin 40% der Firmen, die nach devOps-Gesichtspunkten entwickeln auch automatisierte Sicherheits-Tests in ihren Testkanon aufnehmen. Andererseits schade, daß es "nur" 40% sind.

Aber das hier ist erschreckend: Laut Gartner sind bis 2018 keine 50% der IoT Hersteller in der Lage, Gefahren durch schwache Authentisierungspraktiken abzufangen - zumal bis 2020 angeblich 25% aller festgestellten Angriffe auf Unternehmen IoT Technologie einschließen (wobei auf IOT-Sicherheit nur 10% des Security-Budget verwendet werden).

Andererseits dürfen wir uns darauf freuen, daß vorgeblich bis 2019 die Nutzung von Passwörtern und Tokens im mittleren Risikobereich um 55% zurückgehen wird - dank Erkennungstechnik (biometrisch und analytisch). Ich persönlich halte diese frohe Kunde aber für etwas zu optimistisch (und hoffe, daß ich mich täusche).

Vielleicht des Guten zuviel: Bis 2020 werden 80% aller Cloud Access Security Broker (CASB)-Lösungen mit umfangreichem Featureset wie Netzwerk-Firewall, WAF und sicherem Web Gateway ausgestattet sein. Ob dieses Bundling Sinn macht muß jeder für sich entscheiden.


English Summary

eu-flagCome and seek for the support of a certified, experienced IT security and infrastructure expert and auditor, operating locally in Germany, but as well in Europe and abroad. The offered services include, but are not limited to, datacenter infrastructure strategy consulting with respect to contemporary challenges like cloud strategy or Software-Defined Datacenters, IT Security consulting with an ISO27001 background, following CoBIT methodology, IT Security product certification consulting and selection based on Common Criteria and IT Crisis Management for global players.

 

Verlängerte Aktion: Gratis ISO 27001 Check

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Ist ihr ISMS fit für eine Zertifizierung?

In Zusammenarbeit mit der QMBC U.G. stellen wir Ihnen auf dieser Seite einen Fragenkatalog zur Verfügung, mit dem Sie den Stand ihres ISMS mit der Norm abgleichen können.
Dies ersetzt natürlich keine Überprüfung ihres ISMS. Sie erhalten eine Auswertung, die ihre Anworten mit dem Anforderungskatalog der ISO27001 abgleicht.

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Was bedeuten Zertifizierungen von ISC² und ISACA?

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schreibt dazu:ISC2 logoISACA logo

Zertifizierung von Personen

Sollen IT-Dienstleistungen oder Sicherheitsdienstleistungen wie beispielsweise Beratungen zur Verbesserung eines Sicherheitsmanagementsystems beauftragt werden, sollte überlegt werden, hierfür auf entsprechend zertifizierte Personen zurückzugreifen.

Es gibt eine Vielzahl von Zertifikaten, mit denen Personen ihre Qualifikation in bestimmten Bereichen nachweisen können. Dabei gibt es diverse Personenzertifizierungen, die sich speziell an den Bereich Informationssicherheit bzw. Datenschutz richten. Hierzu gehören beispielsweise

  • CISSP (Certified Information Systems Security Professional) und weitere Personenzertifikate von (ISC)², einer unabhängigen Vereinigung von Sicherheitsexperten weltweit
  • TISP (TeleTrusT Information Security Professional), ein auf den deutschsprachigen Markt fokussiertes Expertenzertifikat von TeleTrusT, einem deutschen Sicherheitsverband
  • CISA (Certified Information Systems Auditor) und CISM (Certified Information Security Manager) sind Zertifikate von ISACA, eines Berufsverbandes der IT-Revisoren und Sicherheitsmanager
  • IT Security Coordinator nach ISO 17024
  • Für die deutschen Behörden zertifiziert die Bundesakademie für öffentliche Verwaltung (BAköV) in Zusammenarbeit mit dem BSI "IT-Sicherheitsbeauftragte in der öffentlichen Verwaltung".

Diese Zertifikate genießen insgesamt eine relativ hohe Anerkennung, da für deren Erwerb klar definierte, praxisnahe und nachvollziehbare Kompetenzen und Qualifikationen nachzuweisen sind. Im Vorfeld der Zertifizierung muss das hierfür notwendige Wissen durch Ausbildung und Berufserfahrung erworben werden, für die Aufrechterhaltung des Zertifikates muss außerdem nachgewiesen werden, dass sich die Inhaber regelmäßig in ihrem Fachgebiet weiterbilden.

 

Quelle: https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/ITGrundschutz/ITGrundschutzKataloge/Inhalt/_content/m/m02/m02066.html

 

 

Ungenutzte Chancen, Teil 1: Crisis Mangement

Selten hat die IT eine bessere Gelegenheit, sich zu profilieren!

Jeder weiß es, auch und gerade in der Geschäftsleitung: Fehler passieren, Ausfälle kommen vor.testbild
Aber wenn's mal "scheppert" und aller Augen auf die IT gerichtet sind - da könnte man mal zeigen, was man wirklich drauf hat!

 

Die Informationstechnik moderner Unternehmen leistet einen substanziellen Beitrag zur Wertschöpfung; die Gefahr eines Ausfall rückt in zunehmendem Maße in das Blickfeld der Geschäftsleitungen. Sollte der IT-Notfall eintreten, sind die vorhandenen Planungen gerade im Mittelstand oftmals nicht ausreichend, um des Problems Herr zu werden. Hilfe von erfahrenen Fachleuten kann sowohl im Vorfeld als auch in der konkreten Situation helfen, den Schaden zu begrenzen.

 

Angebotene Leistungen: Emergency Response

  • Krisenmanagement
    Feststellung von Sachstand und Meßgrößen
    Etablieren geordneter Kommunikationswege auf technischer und dispositiver Ebene
    Sachliche Fokussierung auf erreichbare Lösungsoptionen
    Übergang zu Normalbetrieb
  • Business Continuity Planung
    inklusive
    Impact Analysis und
    Risk Analysis
  • Disaster Recovery Planung

 

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